Wednesday, 7 May 2014

Das iPiT® - Sanitärsystem ist wirtschaftlichste Lösung fürGersiedlungen in der Mongolei

Um die Wirtschaftlichkeit des iPiT-Sanitärsystems für Bag7 (Darkhan) zu untersuchen wurde eine Kostenvergleichsrechnung nach LAWA über Abschreibungszeiträume bis zu 40 Jahren durchgeführt. Hierbei wurden verschiedene leitungsungebundene Systeme untersucht. Die Sammlung und Abfuhr von häuslichen Abfällen in Bag7 wurde dabei als Teil der betrachteten Sanitärsysteme zusätzlich in das Berechnungsmodell einbezogen. Es wurden dabei Investitionskosten, Kosten für Planung, Sammlung, Transport, Löhne, Verwaltung, Schulungen, weitergehende Capacity Building Maßnahmen, Re-Investitionen, Preissteigerungsraten, Instandhaltung und mehr berücksichtigt, um eine möglichst realistische Berechnung zu ermöglichen. Das Ergebnis dieser Untersuchung zeigte, dass das iPiT-System unter allen betrachteten Varianten und Abschreibungszeiträumen die kostengünstigste Variante ist.

In einem weiteren Schritt wurde eine Entwurfsplanung für ein Abwassersystem in Bag7 erstellt. Mit Hilfe der Entwurfsplanung konnte ein Leistungsverzeichnis generiert werden, welches anschließend in einem Ausschreibungsprozess an mehrere Baufirmen in der Mongolei übergeben wurde. Die Firmen waren dabei darüber informiert, dass der Ausschreibungsprozess nicht in eine Beauftragung münden würde. Preisdumping in der Ausschreibung wurde dadurch vermieden. Dies war notwendig um realistische Baukosten für ein komplettes Abwassersystem zu kalkulieren.



Die Prüfung der Angebote ergab, dass allein die Investitionskosten für ein Kanalsystem in Bag7 um mindestens den Faktor 10 die Investitionskosten für das in MoMo2 entwickelte iPiT-System übersteigen würden.

Mit Hilfe des Berechnungsmodells der Kostenvergleichsrechnung konnte somit ermittelt werden, dass die Gesamtkosten für das iPiT-Sanitärsystem in Bag 7 inklusive dessen Betrieb über 40 Jahre geringer ausfallen als die reinen Investitionskosten für ein Kanalsystem in Bag7 !



Das iPiT-Sanitärsystem ist somit auch aus wirtschaftlicher Sicht für die Gersiedlungen in  der Mongolei mit Abstand die sinnvollste Lösung.

(Weiterer Hinweis: Ein konventionelles Abwassersystem setzt ein WC voraus, welches in der Kostenschätzung nicht enthalten ist. Hierfür ist ein abgetrennter Raum benötigt, der im Winter permanent beheizt werden muss, damit das WC funktionsfähig bleibt. Viele Bewohner der Gersiedlungen können sich die notwendige Installation gar nicht leisten.)

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